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Köngen setzt auf interne Lösung

Fußball Beim Landesligisten übernimmt Daniel Rieker aus der „Zweiten“ als Coach für den zurückgetretenen Stephan Hartenstein.

Köngen. Aufatmen beim TSV Köngen: Knapp drei Wochen vor dem Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison haben die Macher von der Fuchsgrube einen Nachfolger für den unlängst zurückgetretenen Trainer Stephan Hartenstein gefunden. Daniel Rieker rückt von der zweiten Mannschaft in die erste auf und mit ihm sein Bruder Julien, der als spielender Co-Trainer fungieren wird. Entsprechend erleichtert zeigt sich Köngens Sportchef Joachim Dienelt. „Wir haben eine interne Lösung gefunden und trauen es den beiden zu.“ Marcel Süßer, der die Mannschaft seit einer Woche interimsmäßig betreut hatte, hat den TSVK-Verantwortlichen mitgeteilt, erst mal pausieren und den Kopf frei bekommen zu wollen. Wie lange er eine Auszeit nehmen will, ist offen. „Die Tür steht für ihn immer offen“, macht Dienelt klar.

Die Nachfolge der Riekers in der Kreisliga A treten Kevin Janko und Robert Nemecek an. Die beiden haben bislang in der TSVK-Zweiten gespielt und sich noch nicht festgelegt, ob bloß einer spielen und der andere von der Seitenlinie die Kommandos geben wird. „Wenn Not am Mann ist, spielen eben beide“, sagt Dienelt, „da sind wir flexibel.“

Wichtig ist dem Sportlichen Leiter, dass die Verzahnung beider Teams wieder gewährleistet ist, dass die Köngener Aktiven wieder eine Einheit bilden. „Da hatten wir in der letzten Saison unsere Probleme“, räumt Dienelt ein. Der klare Auftrag an die Riekers lautet deshalb auch: Beide Mannschaften wieder gut miteinander vernetzen. Denn, da sind sich die Verantwortlichen einig, das Ziel müsse es sein, dass Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auch wieder Perspektiven nach oben haben.uba

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