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Kohlefaser im Flugzeugbau

Zum Artikel „Preisverleihung“ vom 10. Oktober

Der Artikel bedarf einer Korrektur: Der OSTIV-Preis (Organisation Scientifique et Technique du Vol à Voile) ist der hochrangigste wissenschaftliche Preis im Segelflug und wurde anlässlich des OSTIV-Kongresses vergeben, der parallel zur Segelflug-WM in Hosin in Tschechien stattfand, und nicht, wie im Artikel vom 10. Oktober erwähnt, von der Firma Schempp-Hirth.

Diplom-Ingenieur Helmut Treiber erhielt diesen Preis für seine wissenschaftliche Forschung über den Einsatz von Kohlefaser in Flugzeugbauteilen während seiner Zeit an der TU Braunschweig und als Konstrukteur von Hochleistungssegelflugzeugen während seiner Tätigkeit bei Schempp-Hirth in Kirchheim. Durch seine Forschungsergebnisse konnte bei Schempp-Hirth weltweit erstmals Kohlefaser im Serienbau eingesetzt werden. Durch den Einsatz der Kohlefasertechnik konnten die Leistung und die Sicherheit der Segelflugzeuge deutlich verbessert werden.

Anlässlich eines Sommerfestes durfte die Firma Schempp-Hirth nicht nur den Gewinn des 1. und 2. Platzes bei der WM in Hosin feiern, sondern auch den OSTIV-Preis für Helmut Treiber gebührend würdigen.

Gaby Weinzierl, Weilheim, im Namen der Schempp-Hirth-Entwick­lungsabteilung

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