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Konsequentes Verhalten tut Not

Zum Leserbrief „Neue Freiheit in Gefahr“ vom 9. September

Endlich einmal wieder ein erfreulicher Leserbrief, der auf einfache Weise darlegt, was in der jetzigen Zeit gegen Corona zu tun ist: Wenn gefordert, Maske tragen und Abstand halten, hinzu kommt noch desinfizieren. Nur durch solch konsequentes Verhalten können die Fallzahlen niedrig, die kleine Freiheit, die wir in der Pandemie zurückbekommen haben, erhalten oder sogar erweitert werden. Dazu brauchen wir keine Millionen selbsternannter Virologen, keine sogenannte Demokratieverteidiger und keine Kreuz- und Querdenker. Die Reichskriegsflaggen könnten zu Stoffmasken verarbeitet werden, so dass sie auch für Reichsbürger tragbar wären. Die Psychologen sagen, man müsste dem Volk entgegenkommen, es an die Hand nehmen und mitnehmen. Die Polizei macht nichts anderes, zumindestens bei Steinewerfern.

Was wir gebrauchen könnten, ist eine echte Warnapp. Sobald der Mindestabstand unterschritten ist, ertönt ein lauter Pfeifton, wie beim Auto. Große Demonstrationen würden sich in kurzer Zeit auflösen, wegen des unerträglichen Pfeiftons. Redner kämen nicht zu Wort, aber das wäre unerheblich, die Teilnehmer akzeptieren sowieso nur das, was sich mit ihrer Meinung deckt. Als Jens Spahn mit ihnen diskutieren wollte, wurde er niedergeschrien. So wartet er noch vergebens auf die Antwort seiner Frage an die Demonstranten, in welchem Land in Europa sie am liebsten während der Coronakrise leben möchten.

Dr. Hartmut Endriß, Weilheim

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