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Laienrichter erst nach Stichwahl vorgeschlagen

Neidlingen. Zwei Frauen oder Männer zwischen 25 und 70 Jahren soll die Gemeinde Neidlingen als Laienrichter für die Jahre 2019 bis 2023 vorschlagen. Zwei Frauen und ein Mann haben sich für diese Aufgabe als Schöffe beworben: die Alltagsbegleiterin und Groß- und Außenhandelskauffrau Heike Maier, die Hausfrau und Industriekauffrau Christina Stier-Hartmann und der Verbandsprüfer Rolf Pflüger. So nahe wie beim Alter - Jahrgang 1964 bis 1968 - waren sich die drei Kandidaten auch beim Wahlergebnis. In der ersten, geheimen Abstimmung hatte jeder Gemeinderat zwei Stimmen. Heike Maier bekamen acht, die andern beiden je sieben Stimmen. Kurze Unsicherheit: Was machen wir jetzt? „Ich habe leider das Gesetz nicht da“, sagte Bürgermeister Klaus Däschler. Das Gremium nahm eine offene Stichwahl vor: Christina Stier-Hartmann gewann mit sechs Stimmen, Rolf Pflüger bekam fünf Stimmen. Die Gemeinde kann beruhigt sein: Im Rahmen des Kommunalwahlrechts ist die Gemeinde weitgehend frei in der Gestaltung der Abstimmung. Die Alternative wäre gewesen, alle drei Kandidaten vorzuschlagen, auch das ist zulässig. pd

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