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Land unter in Lindorf

Zur Berichterstattung über das Hochwasser in und um Kirchheim

Liebe verantwortliche Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kirchheim und des Ortschaftsrats Lindorf - viele Einwohner des Teilorts Lindorf wurden in den letzten Jahren mehrmals durch vermeidbares Hochwasser geschädigt. Vielfach lief Oberflächenwasser aus den über den Wohngebieten des „Krummgässles“ gelegenen landwirtschaftlich genutzten Grundstücken unter anderem auf die privaten Wohngrundstücke der Anlieger der angrenzenden Straßen „Im Asang“, Föhrenweg, Rosenhofweg und Oberboihinger Straße. Durch meine überaus geschätzte Schwägerin durfte ich mit unseren Familien auch in den letzten Jahren mehrmals „landkreisübergreifende“ Hilfe bei übergelaufenem Keller und Wohnräumen leisten.

Bei näherer Betrachtung der Ursachen wird man sehr schnell fündig: ungenügend gepflegte, offene Gräben am Krummgässle (nicht gemäht, durch Erdreich und Steine verstopft). Verdohlte Überfahrten vom Krummgässle über den offenen Graben zu den landwirtschaftlich und privat genutzten Grundstücken, die leider über dem Niveau des Grabens liegen - und damit eine natürliche Brücke für abfließendes Oberflächenwasser von den darüber liegenden landwirtschaftlich genutzten Grundstücken über das Krummgässle in die angrenzenden Wohngebiete bilden.

Aus Sicht der betroffenen Anlieger sollte hier sicherlich zeitnah eine Begehung der verantwortlichen Entscheidungsträger vor Ort erfolgen, um mit entsprechenden Mitteln eine Verbesserung der aktuellen Situation herbeizuführen.

Vermeidbare Einsätze der Feuerwehr - deren Einsatz nicht hoch genug zu loben ist - und hohe, mehrmalige Schäden in der ­Gebäude- und Hausratversicherung der betroffenen Hausbewohner, die erfahrungsgemäß niemals finanziell ausreichend entschädigen, und abschließend der private Einsatz der Hausbewohner, der körperlich und nervlich an die Grenzen der Belastbarkeit geht, sollten hier für die Verwaltung in Kirchheim Verpflichtung sein.

Jörn Feldsieper, Schlierbach

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