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Lesen, denken und dann erst klicken - Jutta Bundschuhs Tipps für Internetnutzer

Jutta Bundschuh VHS
Jutta Bundschuh referierte über Sicherheit im Internet in Kirchheim. Foto: Carsten Riedl

„Mein wichtigster Tipp lautet: lesen, denken, klicken. - Was will derjenige von mir? Will ich das auch? Erst, wenn diese Fragen wirklich geklärt sind, klicke ich“, rät die Internet-Expertin Jutta Bundschuh eindringlich.

Große Vorsicht ist geboten, wenn einem etwas geschenkt wird. „Kostenlos ist selten was - es kostet einen die eigenen Dateien“, nennt sie den Grund für die Offerten. Jeder sollte sparsam mit der Verbreitung eigener Dateien umgehen und die Virenscanner immer aktuell sein.

In soziale Netzwerke nicht unbedingt Bilder von sich oder Freunden und Familie stellen sowie die eigene Adresse oder den Arbeitgeber nicht nennen.

„Das Google-Konto macht ganz gläsern. Es wird verfolgt, wo man hingeht“, sagt Bundschuh. Deshalb dieses Konto überprüfen und anpassen. Mit dem Google Play-Store - damit kann man Apps, E-Books, Filme und mehr laden - können alle Suchanfragen verfolgt werden, ebenso ist ersichtlich, wo der Benutzer hinfährt oder -geht: „Bei den Einstellungen kann man es ausschalten.“

Nicht viel Geld ausgeben für die Geräte, denn sie werden schnell alt - spätestens. wenn das Nachfolgemodell auf dem Markt ist.

Empfohlene Seiten von Jutta Bundschuh bezüglich Sicherheit im Netz: www.sicher-im-netz.de www.bsi-fuer-buerger.de www.klickwafe.de www.silver-tipps.de

Kinderfreundliche Seiten sind ihrer Ansicht: www.internet-abc.de www.fragFINN.de www.blinde-kuh.de www.helles-koepfchen.de „Für Kinder ist es sinnvoll, mit diesen Seiten zu suchen. Sie sind kinderfreundlich, in verständlicher Sprache, und es finden sich nur Kinderthemen“, sagt Jutta Bundschuh. ih

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