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Liebeslied an Kanzlerin Angela

Musik Markus Geyer und Paul Lawall haben den Lockdown genutzt, um kreativ zu sein und viele Songs zu ­schreiben. Jetzt präsentieren sie ihr neues Album „feeling better now“. Von Anja Schulenburg

Markus Geyer (rechts) und Paul Lawall freuen sich über die Fertigstellung ihres neuen Albums. Die Scheibe kann man entweder über
Markus Geyer (rechts) und Paul Lawall freuen sich über die Fertigstellung ihres neuen Albums. Die Scheibe kann man entweder über die Homepage der beiden unter www.geyerlawall.com oder im 3K in Kirchheim kaufen.Foto: pr

Gleich zu Anfang, beim Reinhören in den Titelsong des gleichnamigen Albums „feeling better now“, möchte man zu den groovigen Sounds mit einsteigen. Durch Songs wie „Angela Farewell“, „Singing Songs“ und „Road of life“ wird dann auch schnell klar, wohin die musikalische Reise mit GeyerLawall geht: Verspielte Gute-Laune-Popsongs, mit Rock- und Blues-Einflüssen, laden zum Tanzen und zum Träumen ein. Mit seinem unverwechselbaren Timbre verleiht Markus Geyer den teils philosophischen, teils spritzigen Songs ihren besonderen Charakter. Wie beispielsweise bei „the harder you knock“, mit dem im Januar 2020 alles begann: Als Geburtstagslied für einen lieben Menschen schrieben Markus Geyer und Paul Lawall den Song, nicht ahnend, welche Begeisterung sie damit auslösen würden. Für Tausende Menschen in der Isolation kreierten die beiden Kirchheimer Musiker mit ihrer ersten Single-Auskopplung ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.

„Ich habe Markus schon lange gesagt, dass er an eigenen Songs arbeiten sollte. Als er dann während des ersten Lockdowns vor neuen Ideen übersprudelte, ­wusste ich, dass es ernst werden würde“, grinst Lawall. „Die Arbeit an unserem Album war keine Arbeit, es war ein gegenseitiges Helfen - wir haben uns inspiriert und ergänzt; und für einige Songs haben wir uns weitere Musiker ins Boot geholt.“

Top-Musiker an Bord

So lesen sich die Mitwirkenden des Albums wie das „Who is Who“ der aktuell gefragtesten Musiker: Neben dem Bassisten Slick Joe Fick (Memphis Tennessee, Walk the Line) und Kevin McKendree (Piano für Brian Setzer und John Oates) wirkten unter anderem Schlagzeuger Greg Bissonette (Santana), Alex Schultz, Philip Lawall und Peter Schmidt (anyones daughter) mit.

Mit dem „Closer ­Desaparacer C.“, was so viel bedeutet wie „Verschwinde Corona“, beendet das Duo sein Erstlingswerk und spricht damit allen aus der Seele.

Fazit: „feeling better now“ steht nicht nur drauf - es ist auch drin. Gutes Handwerk, souverän in Szene gesetzt. Zwei Musiker, die stets den Blick nach vorne gerichtet haben.

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