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Lkw-Fahrverbot in der Nacht

Nachdem ich schon mehrere Jahre in Kirchheim wohne und es in unserer schönen Stadt Jahr für Jahr, Tag für Tag lauter wird, fand ich die Idee, den Schwerlastverkehr auszusperren, sehr gut. In Höhe Freibad gibt es ja tatsächlich ein Schild, auf dem ein Verbot für Lkw angezeigt wird, Anlieger - oder besser gesagt - Anlüger frei.

Dass dieses Verkehrsschild ohne Kontrolle keinerlei Funktion ausübt, ist jedem genauso bewusst wie mir auch.Durch die aktuelle verstärkte Bautätigkeit ist ein sehr starker Schwerlastverkehr gegeben: Wohnbau, Freibad und so weiter - bin gespannt, wer dann später die ruinierten Straßen bezahlt.

Das Schlimme ist, dass einige Speditionen auch nach 20 Uhr noch sehr aktiv sind - teilweise bis Mitternacht und danach schon wieder. Ein Beispiel: Sonntags von 0 bis 22 Uhr darf nicht gefahren werden, stimmt. Aber kurz danach sind dann schon wieder vereinzelt Lkw unterwegs, und das nicht mit 50 Kilometer pro Stunde, sondern wesentlich schneller.

Es ist richtig super, wenn man Sonntag auf Montag keine Chance hat, durchzuschlafen oder man mit geschlossenem Fenster schlafen muss, klasse bei den Temperaturen.Das hat zur Folge, dass man einer permanenten Dauerbeschallung ausgesetzt ist, die gesundheitlich nicht mehr hinzunehmen ist.

Auch darum muss sich eine große Kreisstadt kümmern oder sollte es zumindest.

Wieso macht man es nicht so, wie in anderen Städten auch. Absolutes Durchfahrverbot für Lkw über 2,8 Tonnen von 20 bis 6 beziehungsweise 7 Uhr morgens.

Dann hätte man wenigstens mal in dieser Richtung Ruhe, zumindest die Nacht zum regenerieren.

Uwe Zauner, Kirchheim

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