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Lockdown bremst Vereine

Zu den Corona-Maßnahmen und ihren Auswirkungen auf den Sport

Die Corona-Fallzahlen steigen in den fünfstelligen Bereich, und der neuerliche Lockdown stoppt auch mal wieder den Vereinssport. Sicherlich ist diese Maßnahme nachvollziehbar. Wenn man jedoch bedenkt, dass der Schulsport weiterhin in den Turnhallen stattfindet, und das teilweise mit bis zu 20 Personen pro Hallendrittel, ist man doch verwundert.

Der Schulsport ist wichtig, und nicht alle Schulsportgruppen minimieren das Kontaktrisiko, in dem sie zum Beispiel joggen gehen. Kontakte entstehen beim Betreten und Verlassen der Turnhalle, in den Umkleideräumen und beim Aufbau der Trainingsgeräte. Warum kann also der Vereinssport nicht wieder wie bisher unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchgeführt werden? Die einzelnen Abteilungen hatten vor dem neuerlichen Lockdown mühevoll Hygienekonzepte erstellt, die funktioniert hatten. Eine Nachverfolgung bei einer eventuellen Infektion war gegeben.

Aktuell ist es erlaubt, mit maximal zwei Personen in einer Turnhalle - nicht zu verwechseln mit einem Hallendrittel - zu trainieren. Das ist zwar ein Fortschritt, hilft aber Leistungssportlern nicht wirklich. Es sollte zumindest ein Trainer, der durch Anweisungen das Training aus sicherem Abstand leiten kann, zusätzlich erlaubt sein.

Karsten Deuringer, Owen

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