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Man kann nicht alles haben

Zum Artikel „Nadelöhr ,Stelle‘ wird entschärft“ vom 6. Mai und dem Leserbrief „Friedwald in Dettingen nötig?“ vom 13. Mai

Dettingen soll wachsen, so wollen es Verwaltung und Gemeinderat schon lange. Es soll noch städtischer werden. So muss man überall bauen, muss die Natur versiegeln, jedem Trend folgen, also einen Friedwald haben.

Die Folgen werden nicht bedacht. Alles wird zugeparkt, die Luft wird schlechter, der Lärm nimmt zu, das Abwasservolumen ist schwerer zu bewältigen, Staus im Ort ähneln denen einer Stadt. Der Wohn- und Erholungswert für die Bewohner sinkt.

Wie Frau Weihnacht, sind auch wir gegen einen Friedwald auf dem Käppele. Der ruhende und fließende Verkehr ist an vielen Ecken so problematisch wie in der „Stelle“. Parkzonen werden nicht reichen, Parkplaketten für Anwohner werden nötig bei weiterer Nachverdichtung, weitere große Mehrfamilienhäuser sind ja bereits in Planung - Wehrweg, Hintere und Untere Straße.

Unser Bürgermeister wird zitiert mit: „Wegen der Nachverdichtung herrscht in der ,Stelle‘ ein Tohuwabohu.“ Das ist auch in anderen Straßen so und wird schlimmer werden. Man kann auch in Dettingen nicht alles haben, sondern jede Planung hat auch Folgen, die man bedenken sollte. Sonst ist auch der neue Klimaschutzmanager machtlos.

Edith und Karl König, Dettingen

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