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Manipulation um jeden Preis?

Zum Leserbrief „Mail ging an Kirchheimer FDP“ vom 11. März

Es ärgert mich wirklich sehr, wenn politisch tätige Organisationen versuchen, Wähler mit geradezu romanverdächtigen Geschichten so zu manipulieren, dass sich ein Wahlergebnis in ihre Richtung verschiebt. Deshalb mag ich auch die Putin-russische Version der Demokratie nicht.

Ich finde, man kann durchaus hart in der Sache sein, ohne Märchen zu erzählen. Leider findet man diese Einstelxlung nicht bei allen Akteuren, so wie auch jüngst bei der gezielten Framing-Aktion des BUND.

So ist es mir unerklärlich, wie man öffentlich erklären kann, es nicht zu schaffen, eine E-Mail abzusenden, die tatsächlich drei Mausklicks benötigt, wenn man sich schon, wie erklärt, auf der Homepage des Ortsverbands befindet. Traurig, dass man den sehr, sehr wichtigen Umwelt- und Naturschutz für seine eigene politische Agenda derart missbraucht und dann noch davon ausgeht, dass einem die Wähler dieses Märchen auch noch abkaufen.

Das Märchen hierbei besteht darin, glauben machen zu wollen, dass man die Adresse von Hand aus dem Impressum in ein Mailformular eingetragen hat, anstatt den Klick auf das Bild des Kandidaten zu wählen, den man ja erreichen will!

Ich werde mich auf jeden Fall weiterhin mit offenem Visier für eine lebenswerte Zukunft für die Generation meiner Kinder einsetzen, auch wenn der BUND seine eigenen politischen Hinterzimmer-Spielchen veranstaltet.

Ralph Kittl, Landtagskandidat der FDP, Kirchheim

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