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Masken sind immer noch Pflicht

Mund-Nasen-Schutz In der Kirchheimer Innenstadt gelten in bestimmten Fällen weniger strenge Regeln als bisher.

Die Kirchheimer Bürgerstiftung schreibt eine Finanzielle Förderung aus. Foto: pr
Die Kirchheimer Bürgerstiftung schreibt eine Finanzielle Förderung aus. Foto: pr

Kirchheim. An den Tischen vor den Cafés und Restaurants in Kirchheim herrscht wieder Leben. Passanten bummeln durch die Läden in der Fußgängerzone und die Türen zur Bücherei stehen offen: Mit den sinkenden Inzidenzen kehrt langsam wieder ein wenig Normalität ein. Immer öfter sieht man auch Menschen ohne Mund-Nasen-Bedeckung durch die Kirchheimer Innenstadt schlendern. Tatsächlich ist das jetzt möglich - allerdings nur in bestimmten Fällen.

„Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 gefallen ist, verabschieden wir uns in dem Punkt von der strengen Auslegung der Corona-Verordnung“, sagt Kirchheims Pressesprecher Robert Berndt. Die Verordnung schreibt vor, dass in Fußgängerzonen, auf dem Marktplatz und vor Geschäften medizinische Masken getragen werden müssen. Ausnahme: Der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen wird eingehalten. „Bisher sind wir immer davon ausgegangen, dass das in der Fußgängerzone nicht möglich ist“, so Robert Berndt. Sprich: In Kirchheims Innenstadt war die Maske grundsätzlich Pflicht. Das ist ab sofort nicht mehr so. Wenn wenig los ist, dürfen Passanten die Mund-Nasen-Hüllen fallen lassen. „Begegnungsverkehr ohne Maske ist jetzt okay“, beschreibt es Robert Berndt. Trotzdem herrscht in den meisten Fällen immer noch Maskenpflicht. „Nämlich immer dann, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.“ Außerdem muss der Mund-Nasen-Schutz grundsätzlich vor Geschäften, vor der Eisdiele oder auf dem Markt getragen werden - und immer dann, wenn es Gedränge gibt oder sich Menschenansammlungen bilden. „Für die genaue Beurteilung unterschiedlicher Situationen sind die Mitarbeiter des Ordnungsamts zuständig“, so Robert Berndt.

Wichtig: Pflicht sind Masken nach wie vor in Geschäften und anderen Einrichtungen, und zwar unabhängig davon, ob jemand schon seine Corona-Impfung erhalten hat oder nicht. „Geimpft oder nicht geimpft - das macht in dem Fall keinen Unterschied“, betont der Pressesprecher der Stadt Kirchheim.Bianca Lütz-Holoch

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