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Maskenirrsinn Deutschland

Zum Leserbrief „Päpstlicher als der Papst“ vom 30. Mai

Stefanie Kazokoglu hat vollkommen recht. Ich denke, dass so ein selbst genähter „Stofffetzen“ weniger bewirkt als die Plastik-Mund-Nasenbedeckungen von der Kirchheimer Firma beziehungsweise die Gesichtsvisiere, welche im Internet vertrieben werden.

Hustet oder niest jemand in den Stoff, so hängen meiner Meinung nach dort die Viren und Bakterien, solange diese „Maske“ getragen wird. Viele Personen zupfen dann an ihren Stofftüchern herum. Ist das hygienisch? Das übelste Erlebnis, was ich gesehen habe, war, dass ein Jogger verschwitzt eine Bäckerei betrat und sich sein muffiges und durchnässtes Stirnband über den Mund zog, bevor er den Laden betrat. Die Nase war nur teilweise bedeckt. Eine Sauerei!

Da ist mir so ein Plastikschild viel lieber. Im Bedarfsfall kann ich dies unterwegs sofort mit einem Einmaldesinfektionstuch reinigen. Außerdem bekommen die Asthmatiker damit viel besser Luft.

Was mich am meisten ärgert, ist, dass die Zulassungen bezüglich den Plastikabdeckungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Man könnte den Eindruck bekommen, dass es Neider gibt, welche gegen innovative Produkte sind. Was für ein Scherbenhaufen ist Deutschland, und wozu haben wir eine Bundesregierung beziehungsweise Angela Merkel?

Ich hoffe, dass es bezüglich der Masken und Plastikabdeckungen zu einer einheitlichen Regelung kommt.

Joachim Masarin, Kirchheim

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