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Mehr Flexibilität durch Industrie 4.0

Gewerbeflächen Dass das Projekt Industrie 4.0, also die Verzahnung der Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik, Auswirkungen auf die Gewerbegebiete der Zukunft haben wird, steht für Alfred Ruther-Mehlis außer Frage. Arbeitskräfte werden durch Maschinen ersetzt, die Produktion wird flexibler. Roboter könnten so programmiert werden, dass sie nicht nur ein Produkt herstellen. Man könne sie außerdem rund um die Uhr arbeiten lassen. Wenn die Betriebe stärker ausgelastet sind, braucht man insgesamt weniger Gewerbeflächen.

Logistik Eine vernetzte, intelligente Produktion ist laut Alfred Ruther-Mehlis im Prinzip stadtverträglicher als viele der bisherigen Produktionsweisen. Das Manko: zusätzlicher Verkehr. Auch die Industrie 4.0 ist auf Rohstoffe angewiesen. Außerdem müssen die Produkte zu den Kunden transportiert werden. Weil diese Güterlogistik auch in Zukunft gebraucht wird, werden die klassischen Industriegebiete bestehen bleiben.

Städtisches Flair Durch die Verzahnung von Produktion und Kommunikation werde die Zahl der Arbeitnehmer, die steuern und weiterentwickeln, steigen, prognostiziert der Stadtplaner. Diese müssen nicht mehr direkt an den Produktionsstätten sitzen, mehr Gewerbeparks mit Stadtflair entstehen.

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