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Mensch und Hund: ein Team

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Dieser Spruch kommt nicht von ungefähr, denn schon seit 15 000 Jahren besteht die einmalige Beziehung zwischen Mensch und Hund. Doch was macht diese Beziehung so einzigartig? Laut dem renommierten Psychologieprofessor Clive Wynne ist es weder die Nützlichkeit des Hundes für den Menschen noch die besondere Intelligenz, die den Tieren ein außergewöhnliches Verstehen des menschlichen Verhaltens ermöglicht. Es ist schlicht und einfach: Liebe! Von einem Wissenschaftler mag dies ungewohnt oder sogar unerhört klingen, allerdings untermauert Wynne in dem Buch „. . . und wenn es doch Liebe ist?“ seine Thesen mit aktuellen Fakten aus den Forschungslaboren von Universitäten auf der ganzen Welt. Die Grundlage seiner Wissenschaft basiert auf bahnbrechenden Erkenntnissen aus der Genetik. Ein bestimmtes mutiertes Genom begünstigt die Anhänglichkeit der Tiere an ihre Herrchen und Frauchen. Wölfe dagegen verfügen über diese Mutation nicht, weshalb auch vom Menschen großgezogene Wölfe niemals eine genauso enge Bindung an den Menschen entwickeln. Das Buch belegt also, was Hundeliebhaber schon immer wussten: Hunde lieben ihre Besitzer mit jeder Faser ihrer Körperchemie und ihres Herzschlags - wissenschaftlich nachweisbar und ohne kitschige Wunschvorstellung.

. . . und wenn es doch Liebe ist? Neues zur Hund-Mensch-Beziehung.Von Clive Wynne; erschienen bei Kynos; 286 Seiten, gebunden; 24,95 Euro


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