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Mit der richtigen Sicherungstechnik vor Einbruch schützen 

Neue Online-Datenbank der Polizeilichen Kriminalprävention

Die neu aufgesetzte Online-Datenbank der Polizeilichen Kriminalprävention www.k-einbruch.de hilft Bürgerinnen und Bürgern dabei, Hersteller von geprüften und zertifizierten einbruchhemmenden Produkten sowie Fachbetriebe in ihrer Nähe zu finden. Foto: www.k-einbruch.de

pm. Eine solide mechanische Grundsicherung steht an erster Stelle, wenn es um effektiven Einbruchschutz geht. Zusätzlich eingebaute Alarmanlagen bieten darüber hinaus besonderen Schutz. Denn durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Am besten ist es, mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Überwachung sinnvoll zu kombinieren. Doch welche Produkte erfüllen die Sicherheitsstandards, und wo gibt es einen von der Polizei empfohlenen Fachbetrieb? Eine neu aufgesetzte Online-Datenbank der Polizeilichen Kriminalprävention hilft Bürgerinnen und Bürgern dabei, Hersteller von geprüften und zertifizierten einbruchhemmenden Produkten sowie Fachbetriebe in ihrer Nähe zu finden.

Mit der neuen Online-Suche unter www.k-einbruch.de können Nutzerinnen und Nutzer zum einen nach Betrieben für den fachgerechten Einbau von mechanischer Sicherungstechnik, von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sowie von Videoüberwachungsanlagen recherchieren. Aufgenommen sind hier nur Betriebe, welche die bundesweit einheitlichen Anforderungen der Polizei erfüllen. Diese sind in sogenannten „Pflichtenkatalogen“ festgelegt, die von der Polizeilichen Kriminalprävention herausgegeben werden. Neben Anforderungen an die Technik werden auch Anforderungen an die Fachunternehmen selbst sowie deren Personal gestellt. „Unser Ziel ist es, einen hohen Standard sowie eine hohe Qualität von Anlagen und Dienstleistungen im Bereich der Sicherungstechnik sicherzustellen und es letztlich den Tätern damit so schwer wie möglich zu machen“, sagt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer über unsere Datenbank einen Fachbetrieb gefunden hat, kann sich somit sicher sein, dass dieser die polizeilichen Empfehlungen umsetzt“, so Hinz. Mit der neuen Datenbank kann außerdem nach Herstellern von geprüften und zertifizierten einbruchhemmenden Produkten wie einbruchhemmende Fenster und Türen oder nach Nachrüstprodukten gesucht werden.

Im Ergebnis erhalten die Nutzenden einen Überblick über Betriebe und Hersteller in einem wählbaren Radius von 10, 20, 50, 100 oder über 100 Kilometer, ausgehend von der eingegebenen Postleitzahl. Wer grenznah zu einem anderen Bundesland wohnt, dem werden auch Fachunternehmen oder Hersteller im benachbarten Bundesland ausgegeben. Das persönliche Suchergebnis kann als PDF-Datei abgespeichert und bei Bedarf ausgedruckt werden.

Für eine individuelle Beratung können sich Bürgerinnen und Bürger an eine (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle wenden. Dort beraten Fachleute kostenlos und neutral über Sicherungsmaßnahmen, die aus Sicht der Polizei sinnvoll und empfehlenswert sind. Die Adresse einer nahegelegenen Beratungsstelle kann ebenfalls über eine Online-Suche unter www.k-einbruch.de recherchiert werden.

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