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Mit Merkel nach grün-links

Zum Artikel „Wir sind ein Einwanderungsland“ vom 22.  Dezember

Ich habe mich doch sehr gewundert, dass Landrat und Ältestenrat den Integrationsplan des Landkreises ohne Debatte im Kreistag „durchwinken“ wollten. Handelt es sich dabei doch um ein umfangreiches Werk mit 101 Seiten, das einem nicht jeden Tag vorgelegt wird und das die sogenannte Integration für Jahre prägen soll.

Wenn man sich die beteiligten Organisationen aus Bildungseinrichtungen und Wohlfahrtsverbänden näher ansieht, erkennt man eine große Integrationsindustrie, die von Zuwanderung profitiert. Es werden auch neue Berufe geschaffen wie Integrationsmanager oder Ehrenamtskoordinator, und alles soll der Bürger brav bezahlen.

Den Bürgern wird auch deutlich in Soziologendeutsch gesagt, was man von ihnen erwartet. Sie sollen sich interkulturell öffnen und die Relevanz von Vielfalt in einer globalen Gesellschaft erkennen. Zusätzlich wird ihnen schon vorsorglich eine Verantwortung für Gelingen oder Scheitern des Integrationsprozesses aufgebürdet.

Dass Landrat Eininger, der bei Gerhard Mayer-Vorfelder politisch geprägt wurde, Deutschland heute als Einwanderungsland sieht, zeigt im Übrigen, wie weit die CDU in der Merkel-Ära nach grün-links geschwenkt ist.

Ulrich Deuschle, Kreis- und Regionalrat der Republikaner, Notzingen

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