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Mitranic und Ostfildern trennen sich

Handball Der ehemalige Owener Trainer und der Verbandsligist gehen nach nur einer Spielzeit wieder getrennte Wege.

Ostfildern. Handball-Verbandsligist HSG Ostfildern und Trainer Sinisa Mitranic trennen sich nach nur einer Saison mit lediglich drei Spielen (zwei Siege, eine Niederlage). Grund sind verschiedene Auffassung vor allem über die Trainingsgestaltung. „Da waren wir unterschiedlicher Meinung“, sagt Mitranic. Auch der Sportliche Leiter Alexander Ide erklärt: „Was wir spielen, wie wir spielen, wie wir trainieren - sportliche Leitung und er kamen nicht auf einen Nenner.“

Mitranic, bis 2014 beim TSV Owen auf der Bank, ist seine Enttäuschung deutlich anzumerken. „Es ist nicht leicht zu verstehen, mir fällt es schwer“, sagt der 53-Jährige. „Aber es macht keinen Sinn, mit diesen Unsicherheiten in die neue Saison zu gehen.“

Nachfolger als Ostfilderner Cheftrainer wird Mitranics bisheriger Assistent Marco Gaßmann, was auch einen Generationenwechsel bedeutet. „Das ist die einzig sinnvolle Lösung, er hat in der Mannschaft ein Standing erreicht, das unumstritten ist“, sagt Ide über den 26-Jährigen und strebt in der neuen Konstellation in der kommenden Saison „Platz eins bis drei“ an.

Mitranic war im Sommer 2020 vom Ligakonkurrenten SG Hegensberg/Liebersbronn, wo er auch nur eine Spielzeit lang tätig war, nach Ostfildern gekommen. Der 27:24-Derbysieg gegen seinen Ex-Club am 24. Oktober war sein letztes Spiel als HSG-Trainer. sip

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