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Musikalischer Kreislauf des Lebens

„AlbCappella“, „Li-Chör-Le“ und der Unterlenninger Kinderchor begeisterten mit Musical-Melodien.Foto: pr
„AlbCappella“, „Li-Chör-Le“ und der Unterlenninger Kinderchor begeisterten mit Musical-Melodien.Foto: pr

Lenningen. „LaLaLand“, Zauberland, „Shadowland“, Traumland, Drachenland - durch diese und andere Länder ging die Reise der Chöre aus Schopfloch und Unterlenningen auf ihrem Weg entlang des Kreislaufs des Lebens. Beginn der Reise war ein gemeinsam ausgerufenes Projekt, das „AlbCappella“ und „Li-Chör-Le“ Anfang des Jahres ins Leben gerufen hatten. „2 Chöre - 1 Musical-Song-Projekt“ lautete der Arbeitstitel. Die Chorleiter Sophie Stierle und Markus Huber studierten mit ihren Chören die verschiedenen Lieder ein, alles bekannte oder weniger bekannte Stücke aus Musicals.

In der Hochwanger Kirche fand das Projekt dann im gemeinsamen Konzert „3 Chöre - 1 Musical-Song-Konzert“ seinen Höhepunkt. Der ursprünglich gewählte Arbeitstitel musste geändert werden, denn der Unterlenninger Kinderchor hatte sich noch dazu gesellt.

Moderiert von Beate Arman und Martina Eberle wurde das Publikum mitgenommen auf die Reise durch die verschiedenen Länder. Der Start in den „Circle of life“ war im Drachenland mit zwei Liedern aus Peter Maffays „Tabaluga“. Kinderchor und Erwachsene sangen gemeinsam unter der Leitung von Martina Eberle und schafften eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auch die großen Stücke aus König der Löwen und Tarzan, „Circle of life“ und „You‘ll be in my heart“ durften nicht fehlen, und mit Daniel Weis am Klavier und Markus Huber an der Djembe konnten die Zuhörer bei diesen gefühlvollen Stücken begeistert werden.

Ein Quartett unterbrach die Reise des Lebens mit dem Zeitalter des Wassermanns „Aquarius“ aus dem Hippie-Musical der 60er-Jahre „Hair“. Dabei rockten die Sänger mit dem A-cappella-Stück den Kirchenraum und sorgten für viel Applaus. Eine Entdeckung in einem Tagebuch leitete schließlich zum Stück „I dreamed a dream“ aus dem Musical „Les Miserables“ über - die Chöre schafften dabei den Stimmungswandel von verträumt zu dramatisch. Eine große Bandbreite an Melodien, Rhythmen und Themen umfasste das Medley aus „LaLaLand“. Hier waren Tempo, Gefühl und Ausdruck gefragt. Dabei entführte Sophie Stierle sowohl Chöre als auch das Publikum gleichermaßen in eine Welt voller Glamour und unerfüllter Tagträume.

Im Land der Zauberer aus „Wicked“ wurden die zahlreichen Zuhörer mit dem Stück „For good“ verzaubert, nachdem der Chor im „Shadowland“ kraft- und gefühlvoll zugleich die schönen Momente des Lebens besungen hatte.

Der Kreislauf des Lebens hatte sich damit geschlossen. Die Sänger bildeten einen Kreis um die Zuhörer und schmetterten zum Abschluss in afrikanischer Sprache und in Begleitung zweier Djemben einen Ausschnitt aus „One by one“.pm

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