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Nach Fasnet: Polizei zieht positive Bilanz

Fasching Die Polizei hat weniger Betrunkene am Steuer erwischt als sonst. Auch Veranstaltungen verliefen meist friedlich.

Foto: Markus Brändli
Foto: Markus Brändli

Region. Trotz etlicher Einsätze und hoher Besucherzahlen zieht das Polizeipräsidium Reutlingen nach der Faschingszeit in der Region eine positive Bilanz. Die Polizei hatte in der Fasnetszeit - besonders am vergangenen Wochenende - wieder vermehrt Präsenz gezeigt. Die Mehrzahl der Veranstaltungen verlief friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse, schreibt das Präsidium in einer Pressemitteilung. Sofern ein Einschreiten erforderlich war, beschränkten sich Einsätze meist auf Ruhestörungen oder die Schlichtung kleinerer Streitigkeiten. Allerdings wurden auch vereinzelt betrunkene Streithähne oder Randalierer in Gewahrsam genommen, oder die Beamten mussten wegen Körperverletzungsdelikten einschreiten.

Am Rande der größeren Umzüge, zum Beispiel in Wernau, kam es zu Rangeleien, alkoholbedingten Streitigkeiten oder Prügeleien. Teilweise waren die Streithähne so betrunken, dass sie die Nacht im Gewahrsam verbringen mussten. In Wernau wurde außerdem ein Fall von sexueller Belästigung gemeldet. Der Tatverdächtige ist bekannt, die Ermittlungen dauern an.

„Die angekündigten, vermehrten Verkehrskontrollen dürften den einen oder anderen Fahrer davon abgehalten haben, sich alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer zu setzen“, heißt es in der Mitteilung. Trotzdem mussten im Präsidiumsbereich in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen und Tübingen 45 Verkehrsteilnehmer ihren Führerschein abgeben, weil sie zu tief ins Glas geschaut hatten. Im Vorjahr waren es 88. Zudem wurden gegen 33 Fahrer Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie alkoholisiert am Steuer ertappt wurden. Alle müssen mit einem mindestens vierwöchigen Fahrverbot rechnen.

Die Zahl der Autofahrer, die unter Drogeneinfluss am Steuer ertappt wurde, ist in diesem Jahr leicht gestiegen: Im Jahr 2017 waren es noch 31 Autofahrer, jetzt 35. Davon entfallen 14 Fälle auf den Landkreis Esslingen. Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol als Unfallursache festgestellt wurde, blieb mit 14 Verkehrsunfällen und sechs Verletzten nach Angaben der Polizei relativ konstant. lp

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