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Nie wieder!

Zur Berichterstattung über Antisemitismus

Die Aussage „Nie wieder“, die auf Gedenkveranstaltungen regelmäßig zu hören ist, ist schon lange nicht und gleichzeitig nicht länger ausreichend. Es ist höchste Zeit, dass aus dieser Aussage sich auch eine klare innere Haltung und moralische Kraft in unserer Gesellschaft etabliert. Dass in diesen Tagen in Deutschland Israelflaggen verbrannt, Synagogen angegriffen und Juden mit Hass überzogen werden, muss uns mit Scham erfüllen und ist nicht hinnehmbar. Dagegen gilt es aufzustehen und das fängt schon in unserem Umfeld an. Wenn aus Kritik an der israelischen Politik eine feindselige Stigmatisierung wird, dann muss dem widersprochen werden.

Und überhaupt: Der Nahostkonflikt ist komplex und es gibt da keine einfachen Antworten. Auf allen Seiten wird gelitten. Jedoch: Solange die Hamas die Beseitigung des Staates Israel als ihr erklärtes Ziel ausgibt, wird es keinen Frieden geben. Ich bin dankbar, dass unsere Bundesregierung und insbesondere unser Außenminister in diesen herausfordernden Zeiten klare Solidarität mit Israel bekundet. Schalom Israel.

Günter Öhrlich, Kirchheim

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