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Nürtingerinnen trotz Niederlage zufrieden

Handball Die TGN-Frauen verlieren bei Zweitligaspitzenreiter Zwickau „nur“ mit 16:19.

Zwickau. Die Zweitliga-Handballerinnen der TG Nürtingen haben im Auswärtsspiel bei Tabellenführer Sachsen Zwickau wenig überraschend als Verlierer vom Feld gehen müssen. Dass die 16:19-Niederlage gegen körperlich robuste Gastgeberinnen mit nur drei Toren Unterschied überschaubar ausfiel, macht die Verantwortlichen stolz.

„Das war eine couragierte, richtig tolle Mannschaftsleistung und mit ein bisschen mehr Effektivität hätten wir auch einen Punkt mitnehmen können“, zeigte sich TG-Trainer Simon Hablizel fast rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner taktisch disziplinierten Mannschaft, die nach wenigen Spielminuten zwar schnell mit 0:3 ins Hintertreffen geraten war, den Rückstand bis zur Halbzeitpause beim Stand von 11:7 aber in Grenzen hielt.

In Durchgang zwei hatten plötzlich auch die Gastgeberinnen immer mehr Probleme, Tore zu erzielen. Defensiv stand Zwickau aber weiterhin solide. „Die Abwehr war der Schlüssel zum Sieg“, analysierte Sachsen-Trainer Norman Rentsch. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben vorn nicht alles richtig gemacht und im Abschluss waren wir zu fehlerhaft“, so Rentsch.

Kampf wird nicht belohnt

Fehlende Tore sorgten dafür, dass Nürtingen immer näher kam. „Wir haben uns super zurückgekämpft“, befand TG-Trainer Hablizel. 15:10 hieß es in der 43. Minute, und nach drei Toren in Folge war die TG zehn Minuten vor Spielende beim 17:13 auf vier Tore dran. Die Treffer von Mathilda Häberle (15:19, 56.) und Sara Kuhrt zum 16:19 (58.) reichten aber nicht, um das Spiel tatsächlich noch einmal richtig spannend werden zu lassen.

Am Ende lobte Hablizel die Mentalität seiner Mannschaft, die im Rückraum ohne ihre Shooterinnen Lea Schuhknecht und Lae­ticia Quist antreten musste: „Wir haben uns gegen eine körperlich deutlich überlegene Mannschaft super gehalten“, sagte der TG-Trainer, „die Stimmung nach dem Spiel war richtig gut.“

Dass die Nürtingerinnen beim Primus nur 19 Tore kassierten, kann durchaus als Erfolg gesehen werden. Da die Turngemeinde im zweittorärmsten Spiel der laufenden Zweitliga-Saison selbst allerdings nur zu 16 eigenen Treffern kam, relativierte das Ganze wieder etwas. als

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