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Nur Hinweise auf Halloween

Zur Zeitungsausgabe des Teckboten vom 31. Oktober

Vor einem Jahr fand der Reformationstag großes mediales Interesse. Wir erlebten, wie Kirche, Gesellschaft und Politik dem Reformator Martin Luther große Beachtung geschenkt haben und seine Leistungen entsprechend gewürdigt wurden. Ein Jahr später lese ich an diesem Tag im Teckboten darüber - nichts. Kein einziges Mal wurde der Reformationstag erwähnt. Der Hinweis auf die nicht erscheinende Ausgabe am 1. November, dem Allerheiligentag, wurde lapidar mit einem „Feiertag“ abgehandelt.

Dafür finde ich in der Zeitung mehrere Hinweise auf „Happy Halloween“ mit schönen Bildern von Kürbissen und Gruselgeistern. Ich finde das sehr schade, in Zeiten, in denen überall der Begriff des christlichen Abendlandes bemüht wird, so ganz auf die Erklärung beider Feiertage zu verzichten. Ich persönlich habe am Reformationstag 2018 die „Freiheit eines Christenmenschen“ gefeiert, so wie sie Martin Luther entdeckt hat.

Für alle, die sich für geistliche Nahrung interessieren, empfehle ich drei mal täglich „Lutherol, Breitband-Theologicum“.

Ute Lorenz, Schlierbach

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