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Ökonomie und Ökologie vereinen

Der von mir sehr geschätzte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte unlängst, Demokratie und Parlament bedeutet Streit und Auseinandersetzung nach bestimmten Regeln, aber Streit immer um die besten Lösungen für das Land. Als ich vor nunmehr zwölf Jahren Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen geworden bin, ist es mir genau darum gegangen.

Nachdem ich seit meinem 18. Lebensjahr politisch aktiv bin, hat mich die Vision, dass es doch möglich sein müsse, Ökologie und Ökonomie zu vereinen, nicht mehr losgelassen. Die Entsprechung meiner Gedanken fand ich bei den Grünen. Diese Partei hat es vermocht, entgegen dem erbitterten Widerstand der CDU den Nationalpark Nordschwarzwald durchzusetzen und zum Erstaunen der CDU federführend dafür gesorgt, dass auch in Zukunft die besten Automobile der Welt von Untertürkheim und Sindelfingen kommen werden.

Es war immer ein Anliegen von Winfried Kretschmann, mit der Industrie die Klimawende einzuleiten und nicht gegen sie. Dass die Regierung Kretschmann maßgeblich an der Batterieforschung, Forschung für synthetische Kraftstoffe und Wasserstofftechnik beteiligt ist, ist ja zwischenzeitlich sattsam bekannt. Daneben hat diese Landesregierung viele grüne Dinge auf den Weg gebracht, um das Klima zu schützen, stellvertretend sei nur die Verordnung zur Begrünung von Dächern genannt. Dies alles geschieht mit Augenmaß und dient immer nur dem einen Ziel, diese eine Welt, die wir von Gott bekommen haben, zu schützen und erhalten.

Es ist eben möglich, dass sich Ökonomie und Ökologie bedingen und vereinen. Mit Winfried Kretschmann und Andreas Schwarz haben wir die Garanten, dass diese erfolgreiche Politik fortgesetzt werden kann.

Roland Zizelmann, Kirchheim

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