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Offene Fragen zu Kiosk, Drehkreuz und Nichtschwimmerbecken

Einige Details in den Plänen für die Freibadsanierung bereiten den Weilheimer Gemeinderäten noch Kopfzerbrechen.

Kiosk: Dass es keinen Kiosk mehr, sondern nur Stellflächen für einen Imbisswagen und Automaten geben soll - damit mag sich Karl Mohring (FWV) nicht abfinden: „Warum kann man den alten Kiosk nicht einfach renovieren?“ Dazu sagt Bauamtsleiter Jens Hofmann: „Die Auflagen haben sich verschärft.“ Insbesondere wenn Speisen wie Pommes zubereitet werden sollen, ist eine teure Küchen-Ausstattung Pflicht.

Kassenautomat: Sorgen gibt es bei der FWV auch, ob ein voll automatisiertes Drehkreuz zu Stoßzeiten ausreicht. „Wir sind überzeugt davon“, betont Jens Hofmann. Das Freibad in Wendlingen habe gute Erfahrungen damit gemacht. Zur Not müsse nachgerüstet werden.

Wassertiefe: „Arg tief“ findet Rainer Bauer (UWV) die Maximaltiefe von 1,35 Meter im Nichtschwimmerbereich. „Bisher waren es nur 85 Zentimeter.“ Ihm geht es auch um die Haftung. Dazu sagt Jens Hofmann: „Ob 85 Zentimeter oder 1,35 Meter - das macht von der Aufsicht und der Haftung her keinen Unterschied.“ Üblich sind solche Tiefen in Nichtschwimmerbecken übrigens auch anderswo, etwa in den Freibädern in Kirchheim und Nürtingen.

Attraktionen: Ob allzu viele Attraktionen im Nichtschwimmerbecken sinnvoll sind, hinterfragt Gerda Schrägle (SBV): „Wenn es so unruhig ist und viele Wellen entstehen, kann ja keiner schwimmen lernen.“ Darauf entgegnet Bäder-Architektin Heike Klügel: „Nichtschwimmerbecken sind heute vor allem Erlebnisbecken für jedes Alter.“ Und wenn Schulklassen Schwimmen üben möchten, können die Wasserspiele abgestellt werden.bil

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