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Planschen in der Flachwasserzone

Zum geplanten Gewerbegebiet auf dem Hungerberg

Als aufmerksamer Beobachter der geplanten Hungerberg-Erschließung folgende Anmerkungen. Die Zeiten, in denen man 42 Hektar landwirtschaftliche Flächen einfach umlegt und versiegelt, sind vorbei. Als Erstes muss man wissen, welche bebaute, aber leer stehende Industrieflächen und noch unbebaute zur Verfügung stehen. Dazu müssen diese in einem zentralen Kataster landesweit erfasst werden. Erst dann kann man beurteilen, ob angemeldete ­Bedarfe gerechtfertigt sind. Sonst ist ­alles Planschen in der argumentativen Flachwasserzone. Des Weiteren stünde es Firmen, die mit nachhaltigen, zukunftsweisenden Technologien werben, gut zu Gesicht, ebenso nachhaltig und ressourcenschonend beim Flächenverbrauch vorzugehen. Anderes schadet der Glaubwürdigkeit.

Dieterich Ebner, Kirchheim

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