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Pluspunkt Auslandszeit

Erfahrungen sammeln

lps/Cb. Wer sich bei einer Bewerbung aus der Menge abheben will, kann mit besonderen Qualifikationen punkten. Für etliche Berufe stehen Erfahrungen aus Auslandsaufenthalten hoch im Kurs. Nicht wenige Berufseinsteiger in kaufmännischen, technischen oder kreativen Berufen haben schon Studienleistungen im Ausland erbracht, zum Beispiel mit dem europäischen Erasmus-Programm. Andere waren im Ausland erwerbstätig. Auf dem Arbeitsmarkt ist Internationalität zunehmend gefragt. Das gilt, obwohl nur ein kleiner Teil deutscher Berufsanfänger später dauerhaft im Ausland leben will. Auslandsluft zu schnuppern sollte natürlich nicht bedeuten, unmotiviert an fremden Unis zu gastieren oder ziellos durch einen Kontinent zu trampen. Sprachreisen und Kurse kosten jedoch meistens Geld. Wer sich den Business-Englischkursus in Oxford oder Neuseeland nicht leisten kann, kann auch an eine Au-pair-Tätigkeit denken. Zu diesem Zweck kontaktiert man am besten seriöse Agenturen. Auslandsaufenthalte sind seit langem auch im Rahmen einer Berufsausbildung möglich. Bis zu neun Monate einer Berufsausbildung können im Ausland absolviert werden. Dafür ist allerdings die Zustimmung des Ausbildenden in Deutschland nötig. Eine solche Option wird bereits im Ausbildungsvertrag fixiert. Bisher nutzen aber kaum mehr als fünf Prozent der Auszubildenden diese Möglichkeit. Wer bereits englische, spanische oder französische Sprachkenntnisse besitzt, die über die Schulkenntnisse hinausgehen, hat Vorteile im nichtdeutschsprachigen Ausland.


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