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Polizei bringt Abenteurer heim

„Nie wieder wandern“ könnte möglicherweise das Fazit eines zehnjährigen Jungen lauten, der am Samstagmittag unterhalb der Burg Teck seiner Abenteuerlust freien Lauf gelassen hat. Dumm nur, dass der unternehmungslustige Bub dabei verloren ging. Gegen 12.25 Uhr nahmen sich Wanderer des weinenden Kindes im Bereich des Sattelbogens an. Kurz darauf setzten sie einen Notruf ab und übergaben den kleinen Unglücksraben schließlich einer Polizeistreife. Das Kind war offensichtlich nicht aus der Gegend und außerdem völlig verängstigt. So konnte es nicht genau sagen, wo er mit Mutter und Opa die Wanderung begonnen hatte. Deshalb suchten die Polizisten im Streifenwagen sämtliche Wanderparkplätze nach dem Auto der Familie ab. Mehr als eine Stunde später konnte die Familie wieder vereint werden. Zwischenzeitlich hatte auch der Opa den Notruf gewählt und das Fehlen des jüngsten Familienmitgliedes gemeldet. Es stellte sich heraus, dass der Bursche im Wald immer wieder Abkürzungen genommen hatte und auf diese Weise außer Sicht der ortsunkundigen Familie geraten war.tb


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