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Positive Gedanken

Zur Berichterstattung über Corona

Viele Fragen zur Coronakrise sind derzeit noch offen. Mich bewegt vor allem, was die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Virus in unseren Köpfen bewirken. Sehr häufig trifft man aktuell auf Menschen, die vor lauter Achtung auf die Hygieneregeln die Achtsamkeit für ihre Mitmenschen vergessen haben. Meines Erachtens könnten diese dissozialen Verhaltensmuster unseren Psychologen und Psychotherapeuten neue Patienten in großem Umfang verschaffen.

Jeder Einzelne sollte sich hinterfragen, ob zur Stärkung des Immunsystems und somit zur viralen Abwehr nicht eher positive Gedanken, gesundes Essen, Bewegung an der frischen Luft, soziale Kontakte und Sonnenlicht gehören. Stattdessen blicke ich beim Waldspaziergang am Osterwochenende vermehrt in mürrische und panische Gesichter. Schon als schizophren würde ich die panische Angst vor einem influenzaähnlichen Virus bezeichnen, während oftmals der regelmäßige Alkohol- und Tabakkonsum als normal empfunden wird, dieser jedoch deutschlandweit jährlich mindestens 74 000 Todesfälle verursacht.

Sandra Schertzinger, Kirchheim

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