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Prämie für die Altgedienten?

Zum Kommentar „Es fehlt an Menschen“ vom 26. Mai

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Hätte man schon dieses Jahr eine größere Hitzewelle erlebt, könnte man sich vielleicht einige Ideen unserer Politiker mit einem Sonnenstich oder Hitzeschlag erklären. Da dies nicht der Fall ist, verhält es sich bei dieser Frage, wie sie zustande kommen, wie mit einer X-Akte, ähnlich der 90er-Serie . . . mysteriös und unerklärlich.

Auch erlaubt es mir meine gute Erziehung nicht, anders als wie bei Frau Weidel, Menschen als Idioten zu bezeichnen. Wohl aber deren Ideen als „idiotisch“; und diese zu hinterfragen. Der Pflegebeauftragte Andreas Westerfellhaus hat diese Idee mit auf den Tisch gebracht, und am Samstagmorgen wurde ich durch den Kommentar wieder daran erinnert.

Die guten Ideen lassen sich gern, angepasst, auf den Erzieherberuf übertragen.

Aber bei Prämie für Berufsrückkehrer muss man sich doch fragen: Hat dieser Mensch diese Idee wirklich zu Ende gedacht? Wir reden hier von einem sozialen Beruf, in dem Berufsethik und Berufung noch mal eine andere Rolle spielen als in anderen Sparten.

5 000 Euro sind eine stolze Summe, wie es von Herr Westerfellhaus angedacht ist . . ., und egal wie hoch die Summe schlussendlich wäre - falls so etwas zustande kommt - ein Schlag ins Gesicht für die anderen. Denn dann stellt sich mir nur die eine Frage: Wie hoch ist die Prämie für diejenigen, die all die Jahre unter den schlechten Arbeitsbedingungen durchgehalten haben und in dem Beruf gearbeitet haben?

Jens Karkoska, Notzingen