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Putzen und Aufräumen vor der Premiere

Probenfrei: „Vor der Premiere hat man morgens keine Probe mehr. Man kann also nach der Generalprobe vom Vorabend ausschlafen“, erzählt Kristin Göpfert. „Dieser Tag gehört uns“, strahlt Martin Theuer. Wenn da die Aufregung nicht wäre: Deshalb räumen viele Schauspieler an diesem Tag ihre Wohnung auf: „Während der Endprobenstrecke bleibt vieles liegen, deshalb wird dann mal geputzt“, erklärt Göpfert.

Toi Toi Toi: Kristin Göpfert geht an Premierentagen besonders früh ans Theater: „Man steht unter Strom, und oft sind Kollegen, Freunde und Familie im Publikum. Man spuckt sich dreimal über die linke Schulter, wünscht sich dreimal ‚toi toi toi‘, bedankt sich aber nicht - ein bisschen Aberglauben muss sein. Und dann geht’s los.“

Auswärts: Als Landesbühne spielt die WLB auch auswärts - zum Beispiel in Kirchheim. Bei solchen Gastspielen inspizieren die Schauspieler zuerst die Bühne: „In Esslingen kennt man alles. Auf Abstecher ist die Bühne mal größer, mal kleiner, da müssen wir flexibel sein“, erzählt Kristin Göpfert. Auch die Garderobensituation lasse manchmal zu wünschen übrig: „Wenn man sich an Kisten vorbeiquetschen und im Klo umziehen muss, hilft nur Humor.“

In der Fremde: Um pünktlich am Spielort anzukommen, startet das WLB-Team zu Gastspielen früh. „Wenn alles gut läuft, mache ich vor Ort einen Spaziergang, gehe laufend meinen Text nochmals durch und esse eine Kleinigkeit“, erzählt Theuer. gw

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