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Risikogruppen sind gleichzustellen

Kreis. Der SPD 60+ Kreisvorstand hat in einer Pressemitteilung Stellung zur aktuellen Corona-Pandemie bezogen: Der Zusammenhalt der Menschen und der Erfolg der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie darf nicht durch spaltende und vorzeitige Forderungen nach Abbau der Maßnahmen gefährdet werden, sagt Beate Schweinsberg-Klenk, Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ Kreisverband Esslingen. Denn wer jetzt schon den Ausstieg aus den Corona-Regelungen problematisiere, zersetze die Bereitschaft der Menschen, diese Maßnahmen über eine mittlere Frist ein- und auszuhalten. Da es jeden treffen könne, wäre es ein falscher Weg, Risikogruppen zu definieren und mit Isolierungsauflagen aus dem öffentlichen und sozialen Leben auszuschließen, während eine angeblich ungefährdete Mehrheit wieder an der Gesellschaft teilhaben kann. Ältere und chronisch kranke Menschen hätten schließlich genau dieselben Rechte wie alle anderen auch. „Wir kommen nur gemeinsam aus der Krise, und die Bereitschaft zu sozialer Verwobenheit, die sich jetzt in vielen Initiativen zeigt, kann diesen Weg tragen“, erläutert Beate Schweinsberg-Klenk. pm


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