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Rot allein genügt nicht mehr

Zum Artikel „Der 1. Mai ist unser Tag“ vom 2. Mai

Am 1. Mai kam es bundesweit wieder zu zahleichen Demonstrationen, an denen linke Parteien und Gruppierungen, Gewerkschaften, aber auch Mitglieder der Grünen und deren Sympathisanten teilgenommen haben. Einigkeit besteht im Kampf für Mindestlöhne und Standards für Arbeitsbedingungen, Gleichberechtigung der Frauen und demokratische Grundwerte.

Alle diese Errungenschaften relativieren sich, wenn der Klimawandel nicht aufgehalten werden kann. Deshalb muss Klimaschutz, Artenschutz und Umweltschutz zwingend ganz oben auf die Agenda, da sonst auch unser Wohlstand und unsere Gesellschaft in Gefahr sind.

Endlose Subventionen für Kohle verzögern nur den Abschied von einem Energieträger, der der Vergangenheit angehört. Heute schon gibt es in Europa und in Amerika mehr Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien als in der Kohle. Um den Klimawandel noch aufzuhalten, können wir keine weiteren elf Jahre warten. Deshalb appelliere ich an alle, am 26. Mai wählen zu gehen.

Birgit Sienz, Kirchheim

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