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Rübholz-Elf hofft auf den nächsten Coup

Fußball-Bezirkspokal Im Achtelfinale steht erneut ein Teckderby im Blickpunkt: VfL-Bezwinger TSV Ötlingen erwartet den A-Ligisten SV Nabern. Von Klaus-Dieter Leib

Nach dem rauschenden Fußballfest gegen den VfL Kirchheim erwartet der TSV Ötlingen im Pokal-Achtelfinale den SV Nabern auf dem S
Nach dem rauschenden Fußballfest gegen den VfL Kirchheim erwartet der TSV Ötlingen im Pokal-Achtelfinale den SV Nabern auf dem Sportgelände im Rübholz.Foto: Markus Brändli

Mit der SGEH, dem SV Nabern, dem TSV Ötlingen und dem TSV Schlierbach sind noch vier Vereine aus der Teckregion am heutigen Mittwoch im Achtelfinale des Fußball-Bezirkspokals vertreten. Zu einem spannenden Lokalderby kommt es um 19.30 Uhr zwischen dem B-Ligisten TSV Ötlingen und dem SV Nabern. „Wir haben nach dem Sieg gegen den VfL Kirchheim von unseren Zuschauern viel positive Resonanz erhalten“, freut sich der Ötlinger Trainer Benedetto Savoca. Nun hofft er, dass auch gegen den SV Nabern wieder viele Zuschauer den Weg ins Rübholz finden werden. Der Coach erwartet allerdings auch gegen Nabern ein hartes Stück Arbeit: „Das ist eine eingespielte Truppe, die in der Kreisliga A sicherlich ganz oben mitspielen wird,“ redet Savoca den Gegner stark. Dass sich die Rübholz-Elf vor niemandem zu verstecken braucht, hat der bisherige Pokalwettbewerb gezeigt: Mit der TSV Oberensingen II und dem FV 09 Nürtingen wurden zwei A-Ligisten aus dem Weg geräumt. Zuletzt traf es mit dem VfL Kirchheim einen Bezirksligisten. Gegen Nabern steht Savoca der komplette Kader zur Verfügung.

„Ich hätte lieber gegen den VfL Kirchheim gespielt. Gegen Ötlingen stehen wir mehr unter Druck“, meint hingegen Naberns Spielertrainer Marcel Geismann. Der will unbedingt ins Viertelfinale kommen: „Wir sind in der Favoritenrolle, das wollen wir auch zeigen.“ Allerdings ist der TSV seit Jahren schon so etwas wie ein Naberner Angstgegner: „Gegen Ötlingen haben wir uns schon immer schwer getan,“ sagt Geismann. Mit Diaz Oelkrug (Urlaub) und Felix Rueß (Privattermin) muss er zudem auf zwei wichtige Stützen verzichten. Dafür kann Geismann mit Tim Lämmle, der wegen einer Impfung zuletzt pausieren musste, wieder auf seinen Torjäger zurückgreifen. Der Gewinner dieser Begegnung würde auf den Sieger der Partie zwischen dem FV Neuhausen und der SPV 05 Nürtingen treffen.

Für SGEH-Trainer Christian Mirbauer ist der nächste Gegner TB Ruit der Favoritenschreck schlechthin im Pokal. Das Team aus Ostfildern hat mit dem Bezirksligisten TV Neidlingen und den beiden A-Ligisten aus Eislingen und Böhmenkirch schon drei höherklassige Teams aus dem Wettbewerb geworfen. Für den Bezirksligisten von der Berghalbinsel, der zum dritten Mal in Folge auf Kunstrasen spielen muss, ist also Vorsicht geboten. Mit der richtigen Einstellung dürfte trotzdem nichts schiefgehen, ist Christian Mirbauer überzeugt. Nach anstrengenden Wochen mit einem kleinen Kader hat er seiner Mannschaft zuletzt zwei Tage trainingsfrei gegeben, um zu regenerieren. Verzichten muss er auf Sascha Gökeler (muskuläre Probleme) und Jonas Salcher (Trainingsrückstand), ansonsten ist der Kader komplett.

Weiter für Furore sorgen will der TSV Schlierbach im Heimspiel gegen den A-Ligisten TSV Oberboihingen, das wegen fehlenden Flutlichts bereits um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Für den Schlierbacher Interimstrainer Gianfranco Latte eine schwierige Aufgabe: „Wir müssen als Mannschaft erneut geschlossen auftreten, um eine Chance zu haben.“ Zumal der Gegner im letzten Pokalspiel ersatzgeschwächt angetreten ist. Den Schlierbachern stehen mit Michael Neumann, Fabio Santini und Nicolo Incorvaia drei wichtige Leistungsträger wieder zur Verfügung, die zuletzt in Denkendorf schmerzlich vermisst wurden. Der Gewinner der Partie trifft im Viertelfinale auf den Sieger der Begegnung zwischen dem TB Ruit und der SGEH. Klaus-Dieter Leib

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