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Rücksichtslose Radler

Zwischen Osiander-und Wehrstrasse befindet sich die große Wohnanlage direkt gegenüber dem Teck-Center. Eine Passage erlaubt den Durchgang durch dieses private Grundstück. Viele Bewohner des „Paradiesle“ kennen und benutzen diesen Weg zur Innenstadt. An beiden Zugängen wird jedoch mit mehreren gut sichtbaren Schildern darauf hingewiesen, dass Radfahren nicht gestattet ist.

Zum Leidwesen der Anwohner missachten Radfahrende seit Jahren häufig diese Schilder und denken nicht daran, abzusteigen. Mehr noch: Immer wieder fallen üble Beschimpfungen gegenüber denen, die darauf hinweisen und zum Absteigen auffordern.

Nun wurde eine alte Bewohnerin mit ihrem Rollator auf dem Weg zu ihrer Wohnung am Abend des 31. Oktober von einer Radfahrerin auf diesem Fußweg angefahren und so schwer verletzt, dass sie mit einem Beckenbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Radfahrerin aber suchte das Weite, ohne sich um die Frau zu kümmern. Muss es denn zu einem solch üblen Ereignis kommen? Ist es denn zu viel verlangt, einige Meter weit das Rad zu schieben oder aber über die Friedrichstraße in die Stadt zu radeln?

Vor allem an die Mitbürger im Paradiesle sei appelliert, unbedingt auf die Menschen Rücksicht zu nehmen, die in der Wohnanlage zu Hause sind.

Karl-Albrecht Schmauder, Kirchheim

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