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Runderneuert um den Klassenerhalt

Verbandsspielklassen Der VfL muss sich in der Verbandsoberliga einer bärenstarken Konkurrenz stellen.

Kirchheim. Der VfL Kirchheim hat sich für die neue Saison gleich doppelt verstärkt. In Kombination mit der Reduzierung auf vier Spieler in der Oberliga hat das die Aufstellungen ordentlich durcheinander gewirbelt. Ein gutes Beispiel dafür ist die zweite Mannschaft in der Verbandsoberliga. Von den sieben Spielern aus der letzten Runde sind nur Markus Holzer und Michael Hohl übrig geblieben. Dazu kommen Dominik Goll, Patrick Strauch und Klaus Hummel aus der Oberliga, plus Michael Roll vom TTC Staig. Dass das Team so verstärkt ein Kandidat für die vorderen Plätze ist? Die Konkurrenz ist bärenstark, der VfL gar die einzige Mannschaft ohne Spieler mit mehr als 2000 TTR-Punkten. Um bei drei direkten Absteigern den Klassenerhalt zu schaffen, muss der Fokus also auf mannschaftlicher Geschlossenheit liegen.

Ausgeglichene Landesklasse

Einen vorderen Tabellenplatz wird die dritte Mannschaft der Kirchheimer anstreben. In der Landesliga gehört das Team um Manfred Scholdt zu den Favoriten und ist ebenfalls sehr ausgeglichen besetzt. Die Konkurrenz kommt aus Stuttgart und Birkmannsweiler, aber auch der SV Nabern könnte eine gute Rolle spielen. Uwe Mermi wurde durch Yannic Hiller ersetzt, sonst hat sich an der Mannschaftsmeldung nichts geändert. Weiter hinten wird der TV Hochdorf zu finden sein. Für den Vorjahres-Aufsteiger dürfte es in der Elfergruppe schwer werden, die Klasse zu halten.

Eine Liga tiefer sind die TTF Neckartenzlingen wieder ein heißer Kandidat für die Meisterschaft. Neu in der Landesklasse ist der VfL Kirchheim IV, der durch den Rückzug von Eislingen nachrücken konnte. Trotzdem peilt die Mannschaft das obere Drittel an, was auch durchaus realistisch ist. Denn in der Aufstellung finden sich ausschließlich Spieler, die vergangene Saison noch in der Landesliga an den Start gingen.

Ganz so viel Bewegung gab es beim SV Nabern II nicht, aber mit Mike Nachtnebel und Tomislav Ladan sind auch hier zwei neue Gesichter zu finden. Der jungen Truppe ist bei ungebrochener Motivation einiges zuzutrauen - im letzten Spiel 2020 luchsten sie Neckartenzlingen zu Hause einen Punkt ab. Max Blon

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