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Schwarzbauer verpasst das Podium knapp

Mountainbike Der Reuderner wird starker Vierter beim Zanzenberg-Rennen in Dornbirn. Schweizer Dreifachsieg in Vorarlberg.

Vierter beim schweizer Dreifachsieg in Dornbirn: Luca Schwarzbauer.Foto: Armin Küstenbrück
Vierter beim schweizer Dreifachsieg in Dornbirn: Luca Schwarzbauer.Foto: Armin Küstenbrück

Dornbirn. Mountainbiker Luca Schwarzbauer hat zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte beim Zanzenberg-Rennen in Dornbirn knapp im Sprint gegen den Schweizer Filippo Colombo als Vierter das Podium verpasst. Eine Woche vor den Europameisterschaften im serbischen Novi Sad zeigte sich der Reuderner beim schweizer Dreifacherfolg dennoch zufrieden mit seiner Form. Während in Novi Sad trockene Hitze mit Temperaturen über 30 Grad auf die Fahrer warten, war es in Dornbirn nasskalt, wenngleich es zumindest nicht in Strömen regnete, wie vor einem Jahr. „Darauf hatte ich diesmal keine Lust“, gestand Schwarzbauer nach dem Rennen. Im Vorjahr zwangen zahlreiche Stürze etliche Fahrer zur Aufgabe.

Die Strecke am Zanzenberg oberhalb von Dornbirn ist speziell, mit vielen Sprüngen, rutschigen Wiesenpassagen und spektakulären Northshore-Trails, das sind künstliche Pfade aus Holz mit engen Anliegern, die hohe Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Nach einem eher durchschnittlichen Start kämpfte sich Schwarzbauer bis auf Position fünf vor. Die beiden späteren Bestplatzierten Lars Forster und Andri Frischknecht aus der Schweiz waren da aber längst enteilt. Schwarzbauer hielt Kontakt zum Verfolgerduo Filippo Colombo (SUI) und Yuri Zanotti (ITA). In der letzten Runde lief es dann auf einen Zweikampf zwischen Colombo und dem Reuderner hinaus. Das Pikante: Beide haben denselben südafrikanischen Trainer. „Da war es ein bisschen schwierig, wie ich ihn knacken kann“, meint der Reuderner. An der letzten Kuppe zog Colombo das Tempo an. Schwarzbauer folgte an seinem Hinterrad über die Ziellinie.Armin Küstenbrück


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