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Sechs Schritte vom Notruf bis in die Klinik

1. Ein Fahrradunfall,

schlimme Verbrennungen oder ein Sturz vom Balkon - wichtig ist es, so schnell wie möglich die Notrufnummer 112 zu wählen. Doch was muss man der Person am anderen Hörer alles mitteilen? Vier Fragen sollte der Anrufer beantworten können: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Verletzungen liegen vor?

2. Der Notruf

geht in der zuständigen Leitstelle ein. Der Disponent am anderen Ende der Leitung entscheidet, welche Art von Hilfe dem Patienten zugesendet wird. Wird ein Rettungswagen (RTW) mit Blaulicht losgeschickt? Reicht vielleicht doch der ärztliche Notfalldienst aus? Oder ist gerade ein RTW in der Nähe des Patienten?

3. Die Daten,

die für das Rettungsteam notwendig sind, gibt die Leitungsstelle an die Sanitäter weiter. Auf dem Weg können sie sich schon einmal ein Bild vom Zustand des Patienten machen.

4. Am Einsatzort

angekommen, wird der Patient versorgt. Es wird entschieden, in welche Klinik er gefahren wird. Dabei ist nicht immer die Entfernung ein Kriterium bei der Klinik-Wahl, sondern auch die Frage: „Wo ist der Patient am besten aufgehoben?“

5. Die Sanitäter

notieren sich ganz genau, wie der Einsatz abgelaufen ist und in welchem Zustand sich der Patient befindet. Das passiert alles elektronisch, damit die Ärzte in der Klinik schon vor dem Eintreffen des RTW wissen, wie sie den Patienten behandeln müssen.

6. Im Krankenhaus

angekommen, wird der Patient an die behandelnden Ärzte und Krankenschwestern weitergeleitet. Der Einsatz für das Rettungsteam ist damit aber noch nicht beendet. Sind sie erst einmal in der Wache angekommen, heißt es: gründlich schrubben. Es kann schon mal bis zu zwei Stunden dauern, bis der Rettungswagen für den nächsten Einsatz steril und neu ausgerüstet ist.sei

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