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Seilbahn - doch nicht sicher

Zum Artikel „Seilbahn zur Zugspitze kaputt“ vom 15.  September

Der eine oder andere wird vermutlich in nächster Zeit eine Seilbahngondel mit gemischten Gefühlen betreten. Grund dafür dürfte das Seilbahnunglück bei der Zugspitzbahn sein. Bei einer Bergeübung riss eine Kette und der Bergekorb raste 280 Meter bergab und prallte ungebremst auf die stehende Fahrgastgondel. Dabei entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die Gondel, es gibt nur zwei davon, bietet 200 Fahrgästen Platz. Was, wenn in dieser, jetzt demolierten, Gondel Menschen gewesen wären? Auch kann man einen Absturz bei so einem heftigen Aufprall nicht ausschließen. Man mag es sich nicht vorstellen Der Leiter der Seilbahnaufsicht Bayern, Albert Lippert, sagt dazu im Interview: „Wir wissen nicht, warum die Kette gerissen ist.“ Und weiter: „Normalerweise müsste dieser Kettenzug ein Vielfaches des Gewichts des Bergekorbs tragen können.“ Na, dann sind wir doch wieder beruhigt.

Gerhard Ostertag , Bissingen

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