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Selber Holunderblüten pflücken und Sirup kochen

Zur Zeit blüht der Holunder überall. Foto: Antje Dörr
Zur Zeit blüht der Holunder überall. Foto: Antje Dörr

Kirchheim. Dieses Lied kennt jedes Kind: „Ringel Ringel Reihe, wir sind der Kinder dreie, wir sitzen um den Hollerbusch, und machen alle husch husch husch.“ Zur Zeit blüht er überall, der „Hollerbusch“ oder Schwarze Holunder, wie er eigentlich heißt. Aus seinen Blüten lässt sich wunderbar Sirup kochen. Dabei können schon die Kleinen helfen: Mit einer Schere werden die Blütendolden vorsichtig abgeschnitten und gesammelt. Etwa 30 Stück benötigt man für einen Topf Sirup. Zu Hause die Dolden vorsichtig ausschütteln, aber nicht waschen. Anderthalb Liter Wasser mit zwei Kilo Zucker und 30 Gramm Zitronensäure (gibt’s in der Apotheke) aufkochen, erkalten lassen und die Holunderblüten sowie vier in Scheiben geschnittene Zitronen hineingeben. Den Topf abgedeckt für vier Tage an einen kühlen Ort stellen. Anschließend werden Blüten und Zitronen herausgesiebt und die Flüssigkeit noch einmal aufgekocht. In ausgekochte Flaschen abgefüllt hält sich der Holundersirup einige Monate. Kindern schmeckt er mit Sprudel als Alternative zur Apfelschorle. Und wenn die Kleinen schlafen, können ihn sich die Eltern zu einem Schlückchen Sekt schmecken lassen. Prost!adö


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