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Senioren durchschauen Abzocke

Kreis. Mit zwei verschiedenen Maschen haben am Montag zahlreiche Telefonbetrüger in der Region versucht, Senioren um ihr Erspartes zu bringen. In Giengen an der Brenz und in Uhingen gaben sich die Abzocker als Mitarbeiter einer Bank aus. Sie drohten damit, das Konto der Angerufenen zu sperren. Ohne Erfolg: Die Seniorinnen ließen sich nicht beeindrucken und informierten sich selbst bei ihrer Bank.

Andere Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und wollten die Rentner dazu bewegen, ihre Wertsachen Unbekannten zu übergeben. Sie meldeten sich in Göppingen, Salach (jeweils sieben Fälle), Ulm (elf Fälle), Ehingen (fünf Fälle) und Blaubeuren (ein Fall), scheiterten aber jedes Mal.

Die Polizei rät zu gesunder Skepsis: Anrufe dieser Art stets sofort beenden. Dazu ist es wichtig, selbst aufzulegen. Nach kurzer Wartezeit sollte dann die „richtige“ Polizei verständigt werden. Außerdem sei es wichtig, die Diskussion über diese Straftaten öffentlich zu führen und damit mögliche Opfer zu warnen. Viele Tipps dazu gibt die Polizei auch in Broschüren auf den Polizeidienststellen und im Internet unter www.polizei-beratung.de. lp

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