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Sich selbst schützen: Die Polizei gibt Tipps

Gefälschte Online-Shops können laut Polizei folgendermaßen erkannt werden: Die Produkte sind ungewöhnlich günstig und es wird mit ständiger Verfügbarkeit geworben, das Impressum ist nicht oder nur unvollständig vorhanden und die Ware ist nur gegen Vorkasse erhältlich. Im Internet gibt es oft schon Hinweise auf Fake-Shops. Wichtig ist zudem, nur seriöse Bezahldienste zu nutzen oder auf Rechnung zu kaufen. Panik- oder Spontankäufe sollten nie getätigt werden.

Anrufer, die vorgeben, Informationen über erkrankte Verwandte zu haben, sollte man auffordern, den Namen des angeblichen Angehörigen zu nennen. Ein Rückruf unter einer bekannten Nummer des richtigen Angehörigen verschafft Klarheit. Details zur finanziellen oder familiären Lage dürfen nie preisgegeben werden. Wird man telefonisch zu einem kostenpflichtigen Test aufgefordert, solle man auflegen und sich an den Hausarzt oder das Gesundheitsamt wenden.

An der Haustür gilt es, besonders aufmerksam zu sein. Niemals werden unangekündigt Corona-Tests durchgeführt. Unbekannte sollten keinesfalls ins Haus gelassen werden. Auch Geld sollte nicht übergeben werden. Menschen, die man nicht kennt, können auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder bestellt werden, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Einkaufshelfer sollten ebenfalls sorgfältig gewählt werden. Am besten eignen sich Menschen, die man persönlich kennt und denen man vertraut. Infos zu Nachbarschaftshilfe und Lieferdiensten gibt es etwa bei den Rathäusern. sk

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