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Smartphone trifft Keltenschwert

Ein außergewöhnliches Filmprojekt feiert seine Kinopremiere. Über ein halbes Jahr lang arbeitete eine Gruppe von Jugendlichen am Heidengraben an einem Kurzfilm über die Keltenzeit. Am Freitag, 17. September, wird ihr fünfzehnminütiges Werk „Das Zeitenrad“ im Luna Filmtheater in Metzingen uraufgeführt. Die jungen Filmschaffenden sowie einige der Dozentinnen und Dozenten führen durch den Abend. Der Film ist aus einem Workshop-Projekt entstanden, das der Förderverein für Archäologie, Kultur und Tourismus in Erkenbrechtsweiler (FAKT) auf Initiative seines Vorsitzenden Peter Heiden im Winter 2019/2020 gestartet hat. Im Mittelpunkt der Geschichte: Zwei Mädchen, eins aus der Gegenwart, eins aus der Keltenzeit. Sie treffen aufeinander und erleben in einer überraschenden Geschichte, was sie über Epochen- und Sprachgrenzen hinweg verbindet. Gedreht wurde an verschiedenen Orten am Heidengraben, wobei auch der Burrenhof und das Zangentor in Szene gesetzt wurden. Regisseur David Ruf entschied sich zusammen mit dem Schauspielcoach David Steffen, ein professionelles Filmset aufzubauen. Komplettiert wurde das Team mit Kameramann Niklas Zidarov und Szenenbildnerin Ophelia Feng. So lernten die Jugendlichen die Entstehung eines Films unter Realbedingungen kennen. Nach der Drehwoche äußerten sie den Wunsch, auch an Schnitt und Postproduktion mitwirken zu können. Dank einer Förderung durch die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg wurde ein zweiter Workshop möglich, sodass die Jugendlichen bis zur Fertigstellung und Bewerbung des Films miteinbezogen wurden.pm/Foto: pr


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