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So funktioniert E-Call

Der digitale Notruf arbeitet mit sogenannten Crash-Sensoren, die von 1. April an in allen Neuwagen verbaut sein müssen. Im Falle eines Aufpralls stellt das satellitengestützte System über eine Mobilfunk-Verbindung automatisch einen Kontakt zur nächstgelegenen Rettungsleitstelle her. Über Mikrofon und Lautsprecher im Fahrzeug können Rettungsdienst-Mitarbeiter und Unfallopfer miteinander reden.

Ist das Opfer nicht ansprechbar, liefert das System dennoch eine ganze Reihe wertvoller Daten. So lässt sich über einen eingebauten GPS-Empfänger die genaue Position des Unfallfahrzeugs, die Fahrtrichtung, in der es unterwegs war, und die Art seines Motorantriebs bestimmen. Sensoren in den Sicherheitsgurtsystemen zeigen zudem an, wie viele Personen sich im Fahrzeug befinden. Ob der Airbag ausgelöst hat, lässt sich auf diesem Weg ebenfalls feststellen.

Ein Notfallknopf ermöglicht dem Fahrer, auch manuell einen Notruf abzusetzen, bevor es zum Unfall kommt. Etwa bei Kreislaufschwäche oder im Falle eines Herzinfarkts.bk

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