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So geht es der Mistel richtig an den Kragen

Eher selten ein Grund zur Freude: Die Mistel. Archivfoto: Haußmann
Eher selten ein Grund zur Freude: Die Mistel. Archivfoto: Haußmann

Owen. Der Mistelbefall auf den Streuobstwiesen wird zu einem immer größeren Problem. Die Obst- und Gartenbauberatung des Landkreises, die Stadt Owen und der Obst- und Gartenbauverein Owen zeigen daher im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Samstag, 10. Oktober, ab 9.30 Uhr, wie Misteln effektiv aus den Bäumen zu entfernen sind und was einen erneuten Austrieb verhindert. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Biologie der Mistel und den Gründen der zunehmenden Verbreitung in den Streuobstwiesen. Ziel soll es sein, den fachgerechten Schnitt zum Schutz des Streuobstparadieses weiterzugeben. Die Informationsveranstaltung findet auf einem Grundstück im Gewann „Vor dem Eichholz“ statt. Der Treffpunkt ist am Wanderparkplatz Maienwasen zwischen Owen und der Abzweigung ins Tiefenbachtal.

Hintergrund: Die weißbeerige Laubholzmistel tauchte früher nur selten in der hiesigen Kulturlandschaft auf. Heutzutage vermehrt sie sich immer mehr. Die Mistel verbreitet sich hauptsächlich durch die Ausscheidung der Samen von Vögeln. Da sie keine Wurzeln haben, verankern sie sich im Holz des Wirtsbaumes.pm


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