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Sorgen wegen Schweinepest

Weilheim. Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) war auf der Hauptversammlung der Jägervereinigung Kirchheim in der Weilheimer ­Limburghalle eins der Hauptthemen. Kreisjägermeis­ter German Kälberer sprach über den ASP-Ausbruch in Deutschland. Er appellierte an den Zusammenhalt aller Jägerinnen und Jäger, ob im privaten Jagdrevier oder beim Forst. „Wir werden alle daran gemessen werden, wie viele Schweine auf der Strecke liegen“, erinnerte er die Anwesenden an die bevorstehenden Verpflichtungen zur Eindämmung der ASP.

Ein weiteres Thema war die Änderung des Jagd- und Wildtier­managementgesetzes (JWMG). Neben der Verschiebung der allgemeinen Schonzeit und der damit verbundenen Einschränkung der Jagd auf Neozoon stellten die Einführung eines Stadtjägers und das neue digitale Wildtierportal die größten Veränderungen dar. Als positiv wurde die Entwicklung des Feldhasenbesatzes im Kirchheimer Raum bewertet: Trotz Tularämie- und EBHS-Fällen wiesen die Zählungen einen leichten Anstieg des Bestands auf.

Die Jägervereinigung freut sich zudem über 22 neue Mitglieder. Neue Gesichter gibt es auch im Vorstand: Neben der Wiederwahl von Ulrich Hoyler zum Schriftführer, Rainer Stümpflen zum Kassier, Patrick Schwarz zum Bläserobmann, Alfred Stark zum Hundeobmann, Timo Rehm zum Obmann für junge Jäger und Suad Babahmetovic zum Obmann für Biotophege und Naturschutz wurden Gabriele Eichler zur Obfrau für Lernort Natur, Katharina Daiss zur Obfrau für Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Marcus Schäfer zum Schießobmann und Alwin Schnabel zum Veranstaltungsobmann einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt.kd

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