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Sport im Land bekommt mehr Geld

Politik Im Rahmen des Solidarpakts IV erhöht das Land die Sportförderung um 20 Prozent auf 105,5 Millionen Euro pro Jahr.

Stuttgart. Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des Landessportverbands Baden-Württemberg (LSVBW), und ihre Vizepräsidenten Andreas Felchle, Gundolf Fleischer sowie Martin Lenz haben sich mit dem Sport- und Finanzministerium des Landes auf die Eckpunkte des Solidarpakts Sport IV für die Jahre 2022 bis 2026 geeinigt. Damit der Sport seine vielfältigen und zunehmenden Aufgaben weiterhin bewältigen kann, wird der zum Jahresende 2021 auslaufende Solidarpakt Sport noch vor der Landtagswahl um weitere fünf Jahre verlängert und das strukturelle Fördervolumen von bisher jährlich rund 87,5 auf dann rund 105,5 Millionen Euro aufgestockt. Mit diesen Mitteln soll unter anderem das gesamte Handlungsfeld des Leistungssports gefördert und deutlich gestärkt werden.

Sportstättenbau wird gefördert

Die Mittel für die Bezuschussung der nebenberuflichen Übungsleiter sollen ebenfalls bedarfsgerecht erhöht werden. Zudem wird eine einmalige Förderung für den Bau und die Sa­nierung des Vereinssportstättenbaus in Höhe von 40 Millionen Euro festgeschrieben. Über die ­Laufzeit des Solidarpakts Sport IV von 2022 bis 2026 werden dem Sport insgesamt 130 Millionen Euro ­zusätzlich zur Verfügung ­gestellt.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzaufwendungen bezüglich der Pandemie ist die jetzige Aufstockung des Fördervolumens sowie die Planungssicherheit ein ganz starkes Signal des Landes Baden-Württemberg für den Sport“, äußert sich Menzer-Haasis in einer Mitteilung: „Wie bedeutsam Sporttreiben und gelebte Gemeinschaft im Verein für die Bürger in unserem Bundesland sind, haben uns in ungeahnter Schärfe die letzten zwölf Monate vor Augen geführt, als das Sporttreiben lange nicht möglich war und nach wie vor nicht ist.“ Das Verhandlungsergebnis trage der außergewöhnlichen Arbeit der Sportvereine und -verbände im Land Rechnung. pm

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