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„Stabis“ geben ein Stelldichein

Leichtathletik In der Geislinger Fußgängerzone findet am 8. September zum achten Mal ein Stabhochsprung-Meeting statt.

Geislingen. Leichtathletik-Fans sollten sich den 8. September im Kalender vormerken: An diesem Samstag findet in der Geislinger Fußgängerzone die sechste Auflage des renommierten Stabhochsprung-Meetings statt.

Bislang haben fünf „Stabis“ fix zugesagt, einer davon ist Stanley Joseph. Der Franzose, Sieger von 2016, macht nach einem Jahr Zwangspause - sein Manager hatte ihn im Vorjahr statt nach Geislingen zu einem Meeting nach Newcastle beordert - diesmal wieder Station im Filstal. Dabei trifft er mindestens auf vier Deutsche. Lokalmatador Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal) hat im Juni seine persönliche Bestleistung auf 5,41 Meter geschraubt und will sie vor heimischem Publikum verbessern. Im Juli holte er bei den deutschen Meisterschaften mit 5,40 Metern Bronze, höhengleich mit Daniel Clemens vom LAZ Zweibrücken. Der Trainingskollege von Raphael Holzdeppe hat sein Kommen fix zugesagt. Dasselbe gilt auch für Lamin Krubally und Dennis Schober (beide ASV Landau).

Ein fünfter Deutscher hat bereits abgesagt. Torben Laidig vom LAV Tübingen, Deutscher Vize-Meister und EM-Teilnehmer von Berlin, hat vorläufig genug vom Stabhochsprung. Seine Saison läuft seit Januar ohne Unterbrechung, jetzt ist Urlaub angesagt.

Anlauf mit dem E-Skateboard

Einige internationale Asse will Meeting-Direktor Klaus Täubert von der ausrichtenden TG Geislingen noch verpflichten. Der Lette Marek Arens gehört fast schon zum Inventar, der Norweger Eirik Dolve ist auf dem besten Weg dazu und hat womöglich einen Hochkaräter im Schlepptau. Dolve hat angedeutet, eventuell seinen 17-jährigen Landsmann Pål Haugen Lillefosse mitzubringen, mit 5,46 Metern Inhaber des U18-Weltrekords. Baptist Boirie hat „zu 80, 90 Prozent“ zugesagt, erklärt Täubert. Der Franzose springt im Wettkampf mit und bietet zudem eine Show-Einlage: Mit dem E-Skateboard als Anlauf-Hilfe soll’s über sechs Meter gehen.

„Wir kriegen noch einige gute Springer nach Geislingen“, sagt Klaus Täubert zuversichtlich. Insgesamt sollen am 8. September wieder zehn bis zwölf Athleten starten. Auf die Besten warten neben den Antrittsgeldern kleine Prämien: 100 Euro für den Dritten, 200 für den Zweiten und 300 für den Sieger. Der darf zudem noch einen Flachbild-Fernseher mit nach Hause nehmen - falls er die dafür erforderliche Höhe übersprungen hat. Die legt der Veranstalter erst fest, wenn das Teilnehmerfeld komplett ist und die Wetterbedingungen absehbar sind. „Wenn’s wieder so schüttet wie im vergangenen Jahr, kann man keine fünf Meter fünfzig vorgeben“, erklärt Täubert.Thomas Friedrich

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