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Stammzellen für Mama gesucht

Blutkrebs Rettungsassistentin Aenne-Sophie hofft auf die lebensrettende Spende für ihre an Leukämie erkrankte Mutter. ​​​​​​

Mutter und Tochter hoffen, dass sich mehr Spender registrieren.
Mutter und Tochter hoffen, dass sich mehr Spender registrieren.

Aichtal. Für Aenne-Sophie Schneider war es ein Schock: Blutkrebs hatten die Ärzte bei ihrer Mutter diagnostiziert. „Meine Mama war bis Dezember 2020 der lebensfroheste Mensch, den ich kenne“, sagt die junge Aichtalerin. „Sie war als Arzthelferin immer berufstätig, war Betreuungsassistentin in der Seniorenbetreuung, arbeitete in der Nachbarschaftshilfe und war Köchin im Sommerferienlager.“ Außerdem war die jetzt schwer erkrankte Renate Schneider für ihre Tochter immer ein Fels in der Brandung.

Für die 59-jährige Patientin begann eine Odyssee durch die Arztpraxen. „Doch die Blutwerte meiner Mutter wurden immer schlechter. Nach vielen weiteren Untersuchungen stand fest, dass nur noch ein passender Stammzellspender ihr Leben retten kann“, sagt Aenne-Sophie Schneider.

Die ganze Familie wurde durchgecheckt, doch nicht mal ihre Tochter kam als „genetischer Zwilling“ infrage. Gemeinsam mit der DKMS erstellte Aenne-Sophie Schneider nun einen Online-Link für ihre Mama. Die verzweifelte junge Frau hofft auf breite Unterstützung. „Es ist wirklich nicht schwer: Das Abstrichmaterial bekommt man nach Hause geschickt. Kommt man infrage, muss man zum Hausarzt zum Blutabnehmen.“ Die Stammzellenspende ist die Voraussetzung, dass es ihrer Mutter gelingt, den Krebs zu besiegen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Anneliese Lieb

Mit einem Klick kann man Lebensretter werden: www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/mama-renate

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