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Stimmen zum Tag des Handwerks

Der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags Rainer Reichhold findet, dass es dem Handwerk gut geht: „Für dieses Jahr sind 2,5 Prozent Umsatzzuwachs prognostiziert. Dem müssen wir auch mit mehr Personal Rechnung tragen.“ Er denkt dabei an den Bestand der Berufsschulen und schlägt vor: „Die Meisterprämie muss - wie in Bayern - auch bei uns eingeführt werden.“ Er verweist auf die erfolgreiche Werbung mit „#einfachmachen“ in den sozialen Medien. „Die Aktion brachte 8,5 Prozent mehr Azubis im Handwerk der Region.“

Die Staatssekretärin Katrin Schütz wünscht sich, dass sich viele Jugendliche von der Begeisterung fürs Handwerk anstecken lassen. „Wir haben über 150 000 Kulturdenkmäler im Land, vom ersten Steinwerkzeug bis zum Fernsehturm in Stuttgart. Sie belegen die Tradition und Innovation.“ Die CDU-Politikerin freut sich, dass im Museum hautnah Handwerk bestaunt werden kann. „Vernetztes Denken und kunsthistorisches Wissen finden zusammen“, sagt sie. Die Vertreterin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau weist darauf hin, dass über 4 500 Ausbildungsbotschafter in den Schulen unterwegs sind. „Wir müssen deutlich machen, wie interessant und wichtig die Handwerksausbildungsberufe sind.“

Kreiswirtschaftsförderer Markus Grupp sieht das Bewerben der „Engpassberufe“ als entscheidend an. „Wir wollen die Begeisterung für die Handwerksberufe wecken“, sagt er. Das Handwerk stehe vor großen Herausforderungen, die Digitalisierung gewinne an Bedeutung. „Deshalb stellen wir zwei Tage aus und haben damit mehr Stände und mehr Aktionen.“kry

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